Screenshots für Dokumentation und Blogbeiträge

Gerade für uns technischen Blog-Beitrag-Schreiber ist es aus mehreren Gründen relevant gute Screenshots in unsere Beiträge einzubinden. Wie aber kommen wir zu qualitativ hochwertigen Screenshots für unsere Beiträge oder auch für Vorträge jeglicher Art?
Es gibt sicherlich eine Vielzahl von Tools, die man für solche Zwecke nutzen kann… ich möchte euch heute mein Tool/ meinen Favoriten zeigen.

Techsmith Snagit

Es gab in den letzten Jahren viele Tools, die ich genutzt habe um Screenshots für meine Dokumentation, Vorträge oder Blogbeiträge zu erstellen… da waren auch echt gute (freie) Tools (zum Beispiel Greenshot) drunter, aber wenn man dann etwas mehr damit machen wollte, als schnell und einfach einen bloßen Copyright-Text hinzufügen, dann wurde es schwer und ich musste oftmals weitere Tools wie zum Beispiel Gimp nutzen. Aber es hat als MVP (Microsoft Most Valuable Professional) den einen oder anderen Vorteil, denn wir erhalten von einigen Herstellern Software zum Testen und oft auch für ein Jahr zur Nutzung for free. So auch Snagit von Techsmith, was in der 2019 Version schon echt gut ist, denn man kann nicht nur bloße Screenshots damit machen, sondern auch Videos aufzeichnen und diese editieren!

Beispiel eines bearbeiteten Screenshots ,it Snagit

bestimmte Bereiche als Screenshots erfassen

Snagit 2019 erkennt eigenständig erfassbare Bildschirmbereiche, wie Kopfzeilen, Menübänder oder das eigentliche Fenster… man kann natürlich auch selber bestimmte Bereiche des sichtbaren Bereiches auswählen. Hierbei bietet Snagit auch die Möglichkeit des „Scrolling Screenshot“, bei dem auch größere Bereiche erfasst werden können. Dies ist zum Beispiel sehr gut nutzbar, wenn man eine ganze Webseite – bei der man scrollen müsste – erfassen und als Screenshots abspeichern.

Beispiele, Anleitungen und Videos dazu man in der Dokumentation von Techsmith

auch Animationen oder kleine Videos möglich

Mit Snagit 2019 kann man nicht nur einfache Screenshots erstellen, sondern auch Videosequenzen aufzeichnen, zum Beispiel für Klickfolgen mit Eingabe der entsprechende Werte in die zu benutzenden Felder. So kann man dem Betrachter schnell und einfach eine Handlungsanweisung erstellen und diese im Snagit-Editor bearbeiten. Auch wenn man die Bearbeitung im Editor nicht mit einem richtigen Schnittprogramm vergleichen kann, so lassen sich doch erstaunliche Ergebnisse erzielen.

Das Entfernen/Rausschneiden von ungewünschten Anfängen oder Enden, zu lange Ladevorgänge können ebenso für die Darstellung entfernt werden. Diese Funktion ist sehr nützlich für Vorträge, Demonstrationen oder zur Veranschaulichung in Schulungen, um nicht zuviel (unnötige) Zeit zu verlieren.

Fazit – großartiges Tool nicht nur Screenshots

Ich scheine nicht alleine zu sein mit meiner Meinung, denn knapp 83% 5 Sterne aus allen Bewertungen im Techsmith-Store sind schon ein deutliches Indiz für eine sehr gut nutzbare Software. Ja, dieses Tool um Screenshots zu erstellen ist nicht kostenfrei, sondern kostet (April 2019) ~52 Euro (je nach Wechselkurs), dieses Geld ist aber sehr gut investiert, denn man erhält ein wirklich professionelles Tool für zwei Arbeitsplätze!

Azure Data Studio – Wird alles zum SQL Notebook ?

Animiert durch die Beiträge von Gianluca und Rob, sowie meiner eigenen Begeisterung, kommt hier ein Beitrag zu den neuen SQL Notebook im Azure Data Studio. Bereits mehrfach im Netz verkündet, wie zum Beispiel von Vicky Harp – als Microsoft Product Manager für u.a. das Azure Data Studio – twitterte diese Anfang März folgendes:

Das Azure Data Studio

Das Azure Data Studio ist nun die kommende, plattformübergreifende Oberfläche neben dem SQL Server Management Studio um Datenbanken zu verwalten. Das SQL Server Management Studio (SSMS) ist in der Hauptsache DAS Verwaltungstool für alle SQL relevanten Services rund die SQL Server Produkte, egal ob in der Cloud, Hybrid oder OnPrem, ABER auf einer Windows-Umgebung basierend. Mit dem Azure Data Studio gibt Microsoft auch anderen Plattformen (wie zum Beispiel dem Mac OS) die Möglichkeit eine grafische Oberfläche für die Datenbank-Administration zu bieten. Das Azure Data Studio basiert auf der gleichen Engine und UI wie Visual Studio Code und lässt sich genau so mit Marketplace-Items erweitern. Mit dem aktuellen Release (März 2019) kommt endlich auch die Unterstützung von Powershell (Powershell-Console) hinzu, ebenso wie die Verwaltungsmöglichkeit von PostgreSQL-Datenbanken (z.B. IntelliSense, Keyword completion, Code snippets)

Azure Data Studio - Powershell Console

Das neue SQL Notebook

Nein, es ist keine spezielle Hardware für den SQL Server Administrator 😉
Mit den neuen SQL Notebooks ist man nun in der Lage Abfolgen von bestimmten Statements dokumentiert zu schreiben und weiterzureichen. Jetzt werden sicherlich viele sagen, „Ja, aber das kann ich mit einer >normalen< SQL-Datei auch!“… klar, ihr habt recht! Aber mit den SQL Notebooks kann man das Ganze auch noch inklusive Ergebnis in EINER Datei speichern und vor allem „Hübscher“ 😉

Wenn man also ein neues Notebook erstellt, kann man oben auswählen, ob man einen neuen Text- oder Code-Block hinzufügen möchte. Code-Blöcke sollten immer den ausführbaren Code enthalten und Text-Blöcke entsprechend formatierbare Texte, Beschreibungen oder Anweisungen! So lassen sich sehr schön zum Beispiel Handlungsanweisungen in ein solches Notebook hinterlegen.

Denkbares Szenario für den Helpdesk

  • Kunde ruft an und meldet Problem mit dem SQL Server
  • Helpdesk entnimmt der Handlungsanweisung, dass er ein bestimmtes Notebook dem Kunden schicken soll
  • Kunde öffnet das Notebook mit dem Azure Data Studio und führt die enstprechenden Schritte gemäß Anleitung aus
  • der Kunde speichert die Ergebnis in diesem Notebook und schickt es (samt den Ergebnissen) an den Helpdesk zurück
  • Anhand der Ergebnisse kann der Helpdesk dann entscheiden was weiter erfolgen muss/kann/soll

Oder wie in meinem folgenden Beispiel kann man die Konfiguration des SQL Servers nach der Installation durchführen und dokumentieren!

Azure Data Studio - SQL Notebook

Hier gibt es bereits jetzt vielfältige Möglichkeiten und es werden mit den kommenden Updates sicherlich mehr werden, wenn man dann zum Beispiel – nachdem Powershell Code ausführbar wäre – aus einem SQL Notebook heraus auch direkt eine Migration mit dbatools durchführen oder ein Big-Data-Cluster für den SQL Server 2019 deployen… oder oder oder

Im Laufe des MVP Summits 2019 in Seattle hatte ich die Möglichkeit direkt mit Vicky und Ken (beide Product Manager) zu reden und man könne sich vorstellen, dass in Zukunft zum Beispiel (wie oben bereits von mir skizziert) der Microsoft-Support ebenfalls nur noch SQL Notebooks verschickt und man somit schneller eine Kundenanfrage oder -problem lösen kann, da die einzelnen Schritte innerhalb einer Datei mit dem jeweiligen Code dokumentiert sind. Mit der Einbindung von z.B. PanDoc lässt sich das Ergebnis bzw das SQL Notebook mit den Ergebnissen auch in ein PDF exportieren, um so aktuelle Konfigurationen zu dokumentieren und archivieren.

Viele, viele Möglichkeiten mit einem wunderbaren neuen Feature im Azure Data Studio.

Did it – I’m re-awarded as an MVP

1st of July was and will be the day every MVP is afraid of 😉 We’re always hitting F5 during the whole day to update our profile page in order to see if we are re-awarded. Last Sunday was that special day in our life as Microsoft renewed its re-award cycle from every quarter to a yearly cycle according to their fiscal year. As we had read so many emails the weeks before 1st of July from MVPs who got a call that they won’t be re-awarded for several reasons many of us were really nervous if they will get that great email.

I’m incredibly thankful for being awarded the Microsoft Most Valuable Professional Award (MVP) for the 2nd year, this year in „Data Platform“ which makes me really happy cause that’s fits better to me!

As I saw so many people not being re-awarded this year I will focus even more on my topics and will try to increase my community activities to stay within the award program and be part of that community. I already have some plans for the rest of the year 😉 For example – getting out of my comfort zone and give a session in a non-German spoken country – I’d like to speak at a user group somewhere or at an SQLSaturday or any other data-platform event. Eventually, I’ll be able to speak an internal event in September in Madrid… who knows… we will see if they pick me.

Additionally, during this award cycle, I’m planning to join the MVP Summit in Seattle for the first time which will be also a great achievement for me. 😉

I’ll keep you informed about upcoming plans, sessions and/or meetups for you can meet me (and introduce yourself to me).

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