Azure SQL Database – Hyperscale – jetzt im Public Preview

Auf der #MSIgnite wurde ein neues Feature bzw eine neue Variante von Azure SQL Database vorgestellt : Hyperscale!

Mit diesem neuen Produkt bietet Microsoft seinen Kunden eine Datenbank-Engine, welche schneller und flexibler auf plötzliche Daten-Wachstumsraten reagieren kann als die bisherigen. Mit Hyperscale kommen bisher bei on-premise SQL Servern unbekannte Technologien zum Einsatz, da diese sich erst realisieren ließen durch die Cloud-typische Trennung von Services, Netzwerk und Storage. Durch eben diese Trennung können neue Ansätz realisiert werden, welche – wie bei Azure SQLDB Hyperscale – neue Prozessstrukturen ermöglichen, hier wird nicht direkt in das Transaction-Log in einem Storage geschrieben, sondern erst einmal in einen Log-Services ähnlichem einer Queue im Servicebus. Dieser LogService übernimmt dann sozusagen die Verteilung der Daten in Richtung Storage, Secondary ComputeNodes und Page Servers.

Der Log-Service – Drehscheibe

AzureSQLDB Hyperscale PublicPreview - LogService

Der Log Service kümmert sich um die Datensicherheit, er ist dafür verantwortlich, dass die Daten sowohl für die Log-Sicherung also das Point-in-Time-Restore zur Verfügung stehen, als auch für die weitere Speicherung in den Compute Nodes sowie den Page Servern, aber wie im Detail…
Der Dateneingang auf dem Primary ComputeNode speichert jegliche Daten erst einmal auf einem Azure Premium Storage Device (welches schon dem Log-Service unterliegt), somit ist eine schnelle und sichere Speicherung der Daten sichergestellt. Der Log-Service nimmt diese Daten und verteilt sie dann an die Logsicherung (LTR & PiTR) und die weiteren ComputeNodes (some kind of LogShipping) und eben auch an die PageServer, welche die eigentliche Datenspeicherung übernehmen.

Der Datenspeicher – Page Server

AzureSQLDB Hyperscale PublicPreview - PageServers

Die Page Server übernehmen die Daten vom Log-Service um diese dann über spezielle Caching-Speicher auf lokale SSD-Platte zu speichern bzw später dann auf dem „normalen“ Azure Storage endgültig zu persitieren. Die PageServer sind im Grunde nichts anderes als die alt bekannten Datafiles auf einem on-premise SQL Server, denn auch die Datenbereitstellung in einer Hyperscale-Umgebung erfolgt über diese Page-Server, diese speichern nicht nur die Daten sondern stellen sie auch wieder zur Verfügung. Im Falle eines plötzlichen Datenwachstums können diese Page-Server sehr schnell und effizient skaliert werden, so dass zügig ein Vielfaches an Speicherplatz zur Verfügung gestellt werden kann.

Fazit – Azure SQL Database Hyperscale

Die Kombination und Trennung der einzelnen Funktionen machen einen sehr performanten Eindruck und lassen hoffen, dass sich diese Produkt am Markt etabliert. Auf jeden Fall ermöglicht es endlich Datenspeicherungen in der Cloud von mehr als 4-8 TB, welche bisher bei AzureSQLDB als Grenze galten. Manche Kunden bzw Solutions kommen eben leider nicht mit diesem „geringen“ Datenmengen aus… aber gerade die Trennung der Funktionen ermöglichen ein schnelles und flexibles Skalieren der Lösung, ob im Storage-Bereich oder bei den eigentlichen Compute-Nodes. So kann man mittels Hyperscale sehr flexibel und schnell auf wechselnde Anforderungen reagieren und entsprechend seine Datenbank-Umgebung anpassen und auch nur im Ansatz an Performance zu verlieren, da alle Funktionen von einander getrennt sind. Man kann die Speicherkapazitäten ohne Downtime variabel gestalten aber auch die Read-Compute-Nodes in Menge oder Größe varieren, so dass man z.B. auf einen Käuferansturm (mehr Lese-Operationen) schnell reagieren kann.

 

Mehr Informationen zu diesem neuen Public Preview und der Roadmap findet ihr wie immer im Microsoft Blog und den Dokumentationen.

https://azure.microsoft.com/en-us/blog/tag/azure-sql-database/

Dokumentation – Azure SQL Database

Beitragsfoto von Jon Tyson über Unsplash

Did it – I’m re-awarded as an MVP

1st of July was and will be the day every MVP is afraid of 😉 We’re always hitting F5 during the whole day to update our profile page in order to see if we are re-awarded. Last Sunday was that special day in our life as Microsoft renewed its re-award cycle from every quarter to a yearly cycle according to their fiscal year. As we had read so many emails the weeks before 1st of July from MVPs who got a call that they won’t be re-awarded for several reasons many of us were really nervous if they will get that great email.

I’m incredibly thankful for being awarded the Microsoft Most Valuable Professional Award (MVP) for the 2nd year, this year in „Data Platform“ which makes me really happy cause that’s fits better to me!

As I saw so many people not being re-awarded this year I will focus even more on my topics and will try to increase my community activities to stay within the award program and be part of that community. I already have some plans for the rest of the year 😉 For example – getting out of my comfort zone and give a session in a non-German spoken country – I’d like to speak at a user group somewhere or at an SQLSaturday or any other data-platform event. Eventually, I’ll be able to speak an internal event in September in Madrid… who knows… we will see if they pick me.

Additionally, during this award cycle, I’m planning to join the MVP Summit in Seattle for the first time which will be also a great achievement for me. 😉

I’ll keep you informed about upcoming plans, sessions and/or meetups for you can meet me (and introduce yourself to me).

picjumbo.com at Pexels

 

SQLGrillen 2018 – unter vielen Größen

Mit dem SQLGrillen verbindet mich eine besondere Beziehung… hier war ich als Teilnehmer auf meiner ersten Community-Veranstaltung ausserhalb von Hamburg, hier war ich das erste Mal als Sprecher (Danke Gabi), hier bin ich auch in 2018 erneut als Sprecher… und jedes Mal wird die Veranstaltung größer und professioneller! Echt größten RESPEKT für William!

Schon im letzten Jahr hatte William viele internationale Sprecher eingeladen, was vielleicht auch am Geburtstag von Andre Kamman lag… aber völlig falsch (zumindest nicht in der Hauptsache)… die Sprecher kamen aus eigenem Antrieb! Anscheinend hat das SQLGrillen in der internationalen SQLFamily einen so guten Ruf, dass auch 2018 sehr viele interessante und internationale Sprecher eine Session eingereicht hatten. So kam es, dass auch dieses Jahr Namen wie Grant Fritchey, Catherine Wilhelmsen oder Thomas LaRock – um nur einige zu nennen – auf der Speaker-Liste standen!

Welch eine Ehre…

Auch in 2018 durfte ich beim SQLGrillen einen Vortrag halten, damit aber nicht genug… ich durfte auch noch Teil eines neuen Konzeptes werden, Mentor eines Newcomers! Ebenso der zweiten „Ask the Experts“-Ecke – iniziert durch Ben Weissman – bei der wechselnde Experten zu wechselnden Themen in den Pausen bei Fragen/Problemen Rede und Antwort standen. Das war mir so gar nicht bewußt als ich die EMail bekam, dass ich als Sprecher beim SQLGrillen ausgewählt wurde. Das habe ich erst realisiert, als diejenigen beim Speakers-Dinner neben mir am Tisch saßen. Auch wenn es komisch klingt und mir vielleicht der ein oder andere widersprechen wird, ich (der Neuling – ich mach das ja erst so richtig seit 1 Jahr) darf auf ein und der selben Veranstaltung sprechen wie eben diese gestandenen SQL-Profis. Ok, beim PassCamp oder der SQLKonferenz bin ich einigen von diesen „Celebreties“ der SQLFamily begegnet, aber es ist dann doch etwas anderes mit denen in einem Atemzug als Sprecher genannt zu werden. Aber auch diese haben mal „klein“ angefangen und sind dann mit den Anzahl und Art der Veranstaltungen gewachsen und haben aus jedem Vortrag etwas gelernt.

Mentoring eines Newcomers

William und Ben (als „You Rock“ Sponsor) hatten die Idee neuen Sprechern einen eigenen Track einzurichten und jedem einen eigenen Mentor zuzuweisen. Wie sich hinterher rausstellte eine richtig tolle Idee, bei der sich der eine oder die andere zum prachtvollen Schmetterling entwickelte. Das gemeinsame Vorbereiten eines Vortrages, das Erstellen einer Präsentation, also von der Idee zum fertigen Produkt, angeleitet von erfahrenen Sprechern, so das Motto dieses Tracks. Ich durfte der Mentor von Volker Bachmann sein, Stammgast auf deutschen SQL-Pass Veranstaltungen und vielen der deutschen Data-Platform-Community bekannt, war ausgewählt worden eine Session im Newcomer-Track zu halten.

Volker Bachmann beim SQLGrillen 2018

Ich konnte ihm viele wertvolle Hinweise zum Inhalt und Darstellung seines Vortrages geben, so dass seine Session (die erste des Tages) für ihn grossartig verlief und ihn so weit motiviert hat, dass er bereits über eine Wiederholung beim SQLSaturday in München nachdenkt. Die Teilnehmer seiner Session waren begeistert und haben neben Tips und Ideen auch Anregungen für ihre eigene Projekte mitgenommen.

Azure SQL Database mit Powershell

Mein eigener Vortrag verlief einigermaßen wie geplant,  mein Versuch mit Assoziationen (Hund & Katze aka onprem vs Cloud) war nicht wirklich der erhoffte Erfolg. Irgendjemand hatte mal gesagt, mit Tierbildern wird alles „einfacher“… zumindest wurde es kein totaler Reinfall! Meine Zeit war knapp, ich konnte zwar alle Inhalte erläutern aber leider nicht weiter ausführen. Meine Demos kamen leider zu kurz, sorry dafür. Dementsprechend fielen auch ein Teil der Beurteilungen aus, als Fazit lässt sich schließen, dass man gerne mehr Powershell gesehen hätte.

Aber man lernt ja nie aus und nimmt aus jedem Vortrag Ideen und Verbesserungen für den nächsten Vortrag mit, ebenso zeigten die Gespräche nach der Session entsprechende Möglichkeiten auf. Da William bereits jetzt verkündet hat, dass er im nächsten Jahr ganze zwei (!!!) Tage mit Content füllen möchte, werde ich mich nun mit neuen Themen beschäftigen und meine Lehren ziehen, damit ich im nächsten Jahr den Wünschen der Community entsprechen kann und eine interessante Session bieten kann, bei der auch die Demos nicht zu kurz kommen.

Ich möchte mich hier noch einmal bei allen Teilnehmern für die angenehme Session bedanken, es hat mir viel Spaß bereitet gemeinsam mit euch diese Veranstaltung zu geniessen.

Meine Skripte und Slides findet ihr in meinem Github-Repository

DANKE an William, seine Familie und alle Helfer des SQLGrillen 2018

Ihr habt alle einen großartigen Job gemacht, diese Veranstaltung noch weiter zu pushen und zu einer echten Größe werden zu lassen! Wo soll das noch Enden, wo möchte William mit seinem „Baby“ hin, wenn die Veranstaltung weiterhin so wächst ?!?

CommunityRocks beim SQLGrillen 2018

Ich freue mich auf die weiteren Jahre in Lingen mit euch und der internationalen SQLFamily!

Azure SQL Database – Review of T-SQL Tuesday #103

I’m a little bit sad about the outcome of my TSQL2sDay topic „write about all your experiences with Azure SQL Database“… only 2 people had written about what they were doing with that great product from Microsoft. But this will be a positive motivation for me to spread the words across the #SQLFamily even louder!!! 😉

I asked the SQL Server community on Junes‘ 2018 TSQL2sDay to write about all of their experiences (positive and negative), all their issues, all of their plans and/or challenges with the „Azure SQL Database“.  It seems that there are really fewer experiences within the community with those really good databases… ok „Azure SQL Managed Instance“ is an absolutely new product but the normal database as a service is an old service…
Looking forward for more session about Azure SQL Database

We rise by lifting others

At least two people had written a blog post (and commented on my TSQL2sDay invitation post):

There is Rob Farley who wrote about „The fear of the new“ in a more poetic way why are so many out there struggle with Azure SQL Database. And Kenneth Fisher also wrote about „Why not trying it ?“ and how to develop new processes, ideas, products and even opportunities by using Infrastructure-as-a-Service in the public cloud.

Thank you very much you two for participating in this months topic and the series of TSQL2sDay (initialized by @AdamMachanic).

More talks about Azure SQL Database to come

Now I’ll have to increase my efforts in talking about Azure SQL Databases in the future to make more rumour on this awesome product from Microsoft and all those great features like included backup and monitoring or built-in‘ automatic tuning options. You should definitely have a look at that product and give it a chance. It is very easy to deploy and manage it via Azure portal or Powershell Commandlets. You’ll enjoy the freed up time with other interesting and exciting things (or even with your friends and family) 😉

Azure SQL Database – Challenges, Pros and Cons, Issues (T-SQL Tuesday #103 Invite)

Azure SQL Database - Challenges, Pros and Cons, Issues (T-SQL Tuesday #103 Invite)

Brent Ozar wrote in #100 of TSQL2sday about his predictions which he had made already in 2013 and that he now thinks that Azure SQL Database (Managed Instance) might be the new default database for all kind of services (instead of VMs).

Already Azure SQL Database is some kind of „state of the art“ database as a service for all types of applications and its demand is growing day by day. More and more companies are migrating their databases to public cloud databases and so our daily business changes…

Write what you think about Azure SQL Database

So this is my call for the June 2018 TSQL Tuesday:
Tell me/us if you or your company has already started testing of Azure SQL Database or Azure SQL Managed Instance or if you’re already using it.
Tell us all about it:

  • What was your migration tool?
  • How did you plan that migration?
  • Were there any assessments before the migration?
  • Which problems occurred during your test-phase?
  • Which problems occurred during your migration?
  • Was there any automation around the migration?
  • Which scripting language was used for what? Powershell or Azure CLI?
  • Is there any automation right now during normal operation?
  • Any issues, special requirements or anything else around using Azure SQL Database?
  • How do you monitor the database?
  • How do you do database maintenance?
  • Do you use the builtin tuning options?

Simply write about all of your experiences with Azure SQL Database or Azure Managed Instance. Even if you don’t see a future for Azure SQL Databases write about it everything is welcome!

This is a T-SQL Tuesday, so there are official rules.

  1. Publish your contribution on Tuesday, June 12th, 2018. Let’s use the “it’s Tuesday somewhere” rule.
  2. Include the T-SQL Tuesday Logo and have it link to this post.
  3. Please comment below with a link to your post.
  4. Tweet about your post using #tsql2sday.
  5. If you’d like to host in the future, contact Adam Machanic.